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Eine Gruppe Journalisten konnte sich am 01. März vom Fortgang der Bauarbeiten am neuen Willy Brandt Flughafen am Standort Schönefeld überzeugen.

Klappern und Hämmern an allen Ecken und Stellen rund um das Terminal. Kaum eine Stelle, an der die Bauarbeiter nicht intensiv an der Fertigstellung ihres Projektes arbeiten. Die Baustelle erscheint als ein riesiges Puzzle, kleine Gruppen von Arbeitern werkeln an gut 50 verschiedenen Stellen in der großen Abflughalle. Vieles sieht aus, als würde es gerade erst beginnen und dennoch kann man beobachten, wie sich das Puzzle langsam vervollständigt. Es geht immer schneller und einzelne Bereiche haben bereits Fertigstellungscharakter. Dennoch glaubt der unerfahrene Beobachter nicht, dass hier in knapp drei Monaten Passagiere regulär einchecken und auch tatsächlich abfliegen sollen. Aus der Gruppe hört man immer wieder, dass derzeit wohl niemand bereit wäre, mit den Verantwortlichen zu tauschen. Es scheint ein recht risikoreiches Spiel zu sein und trotzdem hört man oft: „Die werden das schaffen...“!

Die Parole lautet: 03.06.2012 -> Go! Und immer mehr Menschen springen auf den Zug, der auch tatsächlich am 03. Juni in BER ankommen wird. Es ist der politische Druck und die sich zuspitzende Lage in Tegel, die die Hauptursachen sind. BER wird dringender benötigt als je zuvor und die Stadt will nun endlich Ergebnisse sehen. An allen Ecken und Kanten fiebert man der Eröffnung entgegen. 16 Jahre Planungsphase und fünf Jahre Suche. Die Stadt hat nun einen neuen Flughafen verdient. Und wenn schon ein solches Projekt ansteht, dann kann die Stadt auch mitfiebern, dem Ziel entgegen und dies in großen Schritten. Kein Medium will hier ausgeschlossen sein und so überschlägt sich derzeit das Medieninteresse.

Zurück zum aktuellen Stand

Die Haupthalle ist weit fortgeschritten, die acht Abfertigungskuben stehen fast fertig, die Schalterplätze sind bereit und werden bei den Testläufen „eingefahren“.

Die Böden sind bis auf die Seiten und Ecken fertig. Was noch etwas Sorgen bereitet sind die vielen Verkabelungen und Anschlüsse hinter den offenen Wänden. Jeder Handwerker weiß, dass es nicht mit dem Verlegen und Anschließen getan ist. Das richtige Zusammenspiel erfordert noch viel Zeit. Nach außen hin ist das Terminal dicht und die Klimaanlage heizt kräftig. So können wichtige Maler- und Fugenarbeiten durchgeführt werden.

Gerade die Markthalle, der erste Bereich nach der Sicherheitskontrolle steht noch voll mit Gerüsten und Arbeitsgeräten.

Hier ist noch viel zu tun. Machen Sie sich selbst einen Eindruck.

 

 

Das Vorfeld präsentiert sich schon anders. Die Erdarbeiten sind abgeschlossen und man verfeinert nur noch die Ränder oder Stellen wie jene mit der Unterflurbetankungsanlage. Hier spielt auch das System mit. Die Flugsicherung zieht zum 26.03. in den neuen Tower und kann damit das „Ready“ gut 60 Tage vor der Eröffnung melden.

Die Rollwege sind nach Angaben des Flughafens bereits abgenommen und die Rolltestfahrten sind im vollen Gange. Verschiedene Betriebsgebäude sind noch im Rohbau und sehen eher provisorisch aus. Die AirBerlin-Halle ist bereits fertig und die Lufthansa-Halle, unmittelbar daneben, ist in den letzten Zügen vor der Fertigstellung - dank Fertigbauteilen!

Im Überflug über die Baustelle präsentiert sich BER schon wesentlich ansehnlicher. Die Strukturen stehen, die Beleuchtung erscheint Nachts wie eine Augenweide. Es geht auf die Zielgerade und alle fiebern mit.

Auch wir möchten nicht mit den Verantwortlichen tauschen, allerdings ist genau das die Aufgabe eines Managers: begleitet von Stress und Risiko, immer einen kühlen Kopf beahren und das Projekt pünktlich vollenden.

In den nächsten Wochen wird sich BER täglich sichtbar verändern und auch wir wünschen uns, dass er planmäßig zum 3. Juni in Betrieb geht.

 




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